AKTUELL   

Countertenor's Christmas am 11. Dezember 2011

Es ist schon wirklich eine Tradition: Das Weihnachtskonzert von Joachim Diessner am 3. Advent, dem 11. Dezember 2011 in der Versöhnungskirche Köln-Neuehrenfeld ab 18 Uhr. Ich lese, ein erlesenes Musikprogramm stimmt auf Weihnachten ein, und all das sollte man nicht verpassen...

styriarte 2012

Unter dem Motto "FamilienMenschen" beginnt am 22. Juni 2012 die styriarte

Und das neue Programm ist ab sofort online. Ich bin natürlich auch wieder dabei:

Die Fürsten Eggenberg sind eine besonders wichtige Familie aus der Grazer Geschichte. Ihnen ist ein ganzes Fest gewidmet, das ich am 23. Juni im Schloss Eggenberg inszeniere, u.a. mit wundervoller Musik, die den Eggenbergern gewidmet ist, wie den Cantiones sacrae von Heinrich Schütz, aber auch mit Christopher Marlowes Schauspiel "Doktor Faustus". Außerdem gestalte ich eine ganze Reihe von Programmen für Kinder und Eltern, zu den Musikerfamilien Bach, Mendelssohn und Strauß. Dazu inszeniere ich noch Bachs Kaffeekantate und vieles mehr...

Nikolaus Harnoncourt realisiert diesmal unter anderem Dvoraks "Stabat mater". Ich gestalte wie üblich die Werkeinführung eine Stunde vor Beginn.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Alle Programmpunkte des neuen Festivals finden Sie im Internet unter:

www.styriarte.com

Festival Alte Musik Knechtsteden 2011

Das Festivals Alte Musik Knechtsteden 2011 hat mich so sehr beschäftigt, dass ich vergessen habe, es unter den News zu erwähnen. Aber auch heuer lief es toll, ich habe das Kinderprojekt und die Landpartie zu Purcells "Fairy Queen" gestaltet, was ein ebenso großer Spaß wie Erfolg war.

styriarte 2011

Unter dem Motto "Im schweren Leichten" beginnt am 24. Juni 2011 die styriarte 

Thomas Höft in der styriarte 2011 in Graz:

Camille Saint-Saens "Le carnaval des animeaux" ist eines der bezauberndsten Stücke Programmmusik, die jemals komponiert wurden. Für die Aufführung mit Mitgliedern des Chamber Orchestra of Europe habe ich einen neuen Text geschrieben, den Burgschauspielerin Petra Morzé am 25. Juni 2011 im Grazer Stefaniensaal uraufführen wird. Der ORF schneidet mit, und so kann man auch aus der Ferne zuhören. Meine Version ist übrigens kein Programm für Kinder. Es wäre ein Mißverständnis, das Werk auf ein Kindermärchen zu reduzieren, es ist vielmehr ein sehr erwachsener, avancierter Spott über die Kunstwelt der Musik. Bei mir geht es um eine hocherfolgreiche Businessfrau, die sich in ihren Phantasien verliert und in eine geheimnisvolle Welt entführt wird. 

Mit großer Spannung wird Nikolaus Harnoncourts' Erstaufführung der originalen deutschen Übersetzung von Smetanas Meisterwerk "Die verkaufte Braut" erwartet. Ich werde jede Vorstellung mit einer Werkeinführung eine Stunde vor Beginn einleiten, genau so wie übrigens auch Nikolaus Harnoncourts Programme mit dem Concentus Musicus Wien um die "Paukenschlag"-Sinfonie von Joseph Haydn. Ich freue mich auf Ihr Kommen! 

Die Zeit - Vom Augenblick zur Ewigkeit

Grazer Museum im Palais im Mai 2011 eröffnet

Seit vielen Jahren arbeite ich mit der österreichischen Museumsleiterin und Ausstellungsgestalterin Eva Marko zusammen. Nach der Übersiedlung der von ihr geleiteten Kulturhistorischen Sammlung am Landesmuseum Joanneum von der historistischen Neutorgasse in das barocke Palais Herberstein wurde nun das neue "Museum im Palais" mit einer großen Dauerausstellung zum Thema Statussymbole und einer umfassenden Sonderausstellung zum Thema Zeit eröffnet, konzipiert und gestaltet von Eva Marko unter meiner Mithilfe und mit meinen Ausstellungstexten. Eine ungemein positive und schöne Arbeit, die sich ganz der Gestaltungskraft und der Überzeugungsfähigkeit von Eva Marko verdankt.

Winter- und Nachtbilder, Foto: Landesmuseum Joanneum/Lackner

Weitere Informationen unter:

http://www.museum-joanneum.at/de/museum_im_palais

PSALM 2011

Das Programm des Osterfestivals PSALM 2011 ist erschienen. 

„Canto a la vida“ – „Ein Lied an das Leben“:

Unter diesem Titel hat der Poet und Priester Ernesto Cardenal auf sein Wirken zurückgeblickt. Und damit nicht nur sich selbst ein Motto geschenkt, sondern der Geschichte Lateinamerikas ganz grundsätzlich. Canto a la vidaDas Lied an das Leben – im Festival PSALM 2011 stimmen wir es als lateinamerikanisches Oster-Ereignis an. Wir begegnen den Revolutionären Mittel- und Südamerikas, die dem Volk mit ihrer frohen Botschaft die Gerechtigkeit im Diesseits predigen. Wir treffen einen europäischen Juden, für den Brasilien zum Sehnsuchtsraum wird. Wir hören die Musik, mit der die Indianer die Pachamama beschwören oder eben zur Ostermesse spielen. Wir treffen die musikalischen Magier des Candomblé bei einem Ritual und tanzen schließlich mit argentinischen Gauchos die Chacarera, die diesseits und jenseits des Atlantiks von der unvergleichlichen Lebensfreude Lateinamerikas erzählt.

http://styriarte.com/psalm/

A late romantic christmas eve

TIPP: Die neue CD des Quatuor Romantique beschäftigt sich mit Weihnachten. Wieder ist ein ausführlicher Essay von mir im Beiheft zu finden, der sich ausgehend von Viggo Johansens Bild "Glade jul" mit der bürgerlichen Kunsttradition rund um das Christfest beschäftigt. Außerdem habe ich noch einen Text zu Waldteufels "Patineurs" beigesteuert, den Elena Fink singt. Meine privaten Highlights auf der CD sind aber trotzdem: Der Marsch der Zinnsoldaten aus Tschaikowskys "Nußknacker", Arnold Schönbergs "Weihnachtsmusik" und das Vorspiel zu Humperdincks "Hänsel und Gretel". Zu beziehen ist die Aufnahme über die Homepage

www.quatuor-romantique.de

Der Ernst Krenek-Preis 2010 geht an Komponist Richard Dünser für die Oper "Radek" mit dem Libretto von Thomas Höft


Eine wunderbare Nachricht wurde am 4. August 2010 von der APA übermittelt: Der Ernst Krenek-Preis der Stadt Wien 2010 geht an Richard Dünser für seine Komposition "Radek", die Oper auf das Libretto von Thomas Höft, die bei den Bregenzer Festspielen 2006 uraufgeführt wurde. Der 1985 anlässlich des 85. Geburtstages von Ernst Krenek von der Stadt Wien gestiftete Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 8.000 Euro dotiert. Der Preis wird für eine Komposition oder ein musikschriftstellerisches Werk verliehen, die Auszeichnung wird aufgrund des Vorschlags einer Jury zuerkannt. Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny wird den Preis im Herbst 2010 überreichen.

Herzlichen Glückwunsch, Richard!!!

Das neue Programm Festival Alte Musik Knechtsteden ist erschienen

Das Programm des Festivals Alte Musik Knechtsteden 2010 ist veröffentlicht. Ich bin eingeladen, bei diesem besonderen Ereignis in der Idylle des Klosters Knechtsteden zwischen Düsseldorf und Köln unter dem Titel „Bühne der Träume“ als Erzähler, Moderator und Regisseur mitzuwirken. In folgenden Veranstaltungen kann man mich erleben:

Samstag, 18.9.2010 - 11 Uhr – Klosterbasilika Knechtsteden
EIN SOMMERNACHTSTRAUM
Mendelssohns Meisterwerk, für Kinder erzählt

Samstag, 18.9.2010 - 19 Uhr – Klosterbasilika Knechtsteden
EIN SOMMERNACHTSTRAUM
Meisterwerke der deutschen Romantik
u.a. mit Felix Mendelssohn Bartholdy: Ein Sommernachtstraum
Erzähler: Thomas Höft, Rheinische Kantorei; Das Kleine Konzert; Musikalische Leitung: Hermann Max

Sonntag, 19.9.2010 – 14 Uhr - Kreuzgang Knechtsteden
LANDPARTIE
Ein Nachmittag mit romantischer Musik
Moderiert von Thomas Höft
u.a. mit Ute Eisenhut, Sopran; Le Quatuor Romantique; Lorenz Duftschmid, Viola da Gamba; Wolfgang Newerla, Bariton, Solisten der Rheinischen Kantorei und Hermann Max

Samstag, 25.9.2010 - 19 Uhr – Klosterbasilika
JAUCHZET GOTT IN ALLEN LANDEN
Werke von Graupner und Bach
Veronika Winter, Sopran; Rheinische Kantorei; Das Kleine Konzert; Musikalische Leitung: Hermann Max; Thomas Höft, Moderation

Vollständiges Programm: http://www.knechtsteden-altemusik.de/  

Stimmung im Kreuzgang der Basilika Knechtsteden beim Konzert von Le Quatuor Romantique 2009;  Foto: Festival Knechtsteden/Roos


Debut auf dem Festival Musica Antiqua in Brügge

Nach dem großen Erfolg des Programms WIEN 1683 gemeinsam mit Vladimir Ivanoff, Lorenz Duftschmid und ihren Ensembles bei der styriarte 2010 haben die Veranstalter des Musica Antiqua Festivals Belgien beschlossen, mich als Rezitator auch für die Aufführung im renommierten Brügger Festival für Alte Musik einzuladen. Ich freue mich, die historischen Texte dort auf Deutsch präsentieren zu können, u.a. die großen Sonette von Andreas Gryphius.


Ma festival Brugge, Belgien

13. August 2010, 20:00 Sint-Jakobskerk

TURCARIA 1683

Strijdmuziek van Kerll, Biber, Schmelzer en Fux

THOMAS HOEFT acteur

ARMONICO TRIBUTO ensemble

LORENZ DUFTSCHMID muzikale leiding

SARBAND ensemble

VLADIMIR IVANOFF muzikale leiding

Vollständiges Programm: http://mafestival.be  

STYRIARTE 2010

Die styriarte 2010 war voller Höhepunkte. Für mich standen außer den spannenden Einführungen zu den Programmen mit Nikolaus Harnoncourt und vielen dort entstandenen Texten besondere schauspielerische Herausforderungen auf dem Programm. Als Rezitator mit Vladimir Ivanoff und Sarband versetzte ich mich in die Rolle des türkischen Reisenden Evliya Celebi, der im 17. Jahrhundert Wien besuchte und sehr merkwürdig fand. Und mit Sarband und Armonico Tributo Austria ging es danach um Wien im Jahre 1683 und die Türkenbelagerung. Höhepunkt war jedoch eine echte Rolle (deren Text ich mir allerdings selbst geschrieben habe): mein Auftritt als „Königin der Narren“ in Adrian Schvarzsteins hinreißender Inszenierung von Monteverdis VIII. Madrigalbuch – ein Riesenspaß in der Manier der buffons und der Commedia dell'arte zum Abschluss des Festivals open air auf dem ausverkauften Landhaushof.

Die Narren suchen nach Kaiser Ferdinand, um ihm Monteverdis VIII. Madrigalbuch zu überbringen. Foto: styriarte/Kmetitsch

In der styriarte 2010 ging für mich ein künstlerischer Traum in Erfüllung, als ich mit Jordi Savall als Musikalischem Leiter die bezaubernde Kammeroper „Orfeo ed Euridice“ von Johann Joseph Fux inszenieren konnte. Es war eine echte Herausforderung, die komplexe, immerhin zweieinhalb Stunden lange barocke Huldigungsoper ganz ernsthaft und klar auf die Bühne zu bringen. All das, was wir zunächst für ironisch oder zweideutig gehalten hatten, entpuppte sich sehr schnell als absolut erst gemeint und ernst zu nehmen. Also haben wir uns getraut, das auch zu tun, und extrem klar, reduziert und ohne zusätzliche Ablenkungen das Stück an sich zu zeigen. Ein Weg, der interessanterweise große Zustimmung erfuhr und Martin Gasser von der Kronenzeitung sogar an Robert Wilson erinnerte.

Anna Kasyan als Euridice und Makoto Sakurada als Aristeo in Fux' "Orfeo", Foto: styriarte/Kmetitsch

PÜNKTCHEN UND ANTON - WIENER STAATSOPER 

"Pünktchen und Anton" an der Wiener Staatsoper wurde während der Proben durch ein Fernsehteam des österreichischen Privatfernsehkanals Servustv unter dem Titel GROSSE OPER dokumentiert. Hauptprotagonist der sehr empfehlenswerten, lustigen und informativen Reihe ist Ex-Staatsoperndirektor Ioan Holender, der in "Pünktchen und Anton" den Direktor Pogge verkörpert und damit das Ende seiner Amtszeit selbstironisch einläutet. Nach der Ausstrahlung sämtlicher Dokumentationsteile folgte auch eine komplette Aufzeichnung der Oper von Ivan Eröd und mir. Die Doku kann man im Sendearchiv der Homepage von Servustv finden und anschauen. Die Aufzeichnung der Oper ist als DVD im Shop der Wiener Staatsoper zu erwerben. Servustv ist außerhalb Österreichs über Satellit und das Internet zu empfangen und bietet dazu einen Livestream an.

Sie finden die Homepage unter http://servustv.com

Pünktchen und Anton

Oper für Kinder nach Erich Kästner

Libretto von Thomas Höft

Musik von Iván Eröd

Wiener Staatsoper, Premiere: 8. Mai 2010

Information: www.wiener-staatsoper.at

SHADOWLANDS

TIPP: Gerade erschienen ist die erste CD des Quatuor Romantique. Faszinierende Fantasien über Opern, die sich mit geheimnisvollen Schattenwelten beschäftigen, von Marschners "Vampyr" bis hin zu Korngolds "Die tote Stadt". Dazu von mir ein ausführlicher Essay im Beiheft. 

Die CD kann man unter nachfolgender Adresse bestellen sowie mehr über das Quatuor Romantique erfahren:

www.quatuor-romantique.de