Mendelssohn Sommernachtstraum

Im Festival Knechtsteden 2010 habe ich mit Hermann Max, dem Kleinen Konzert und der Rheinischen KantoreiMendelssohns Sommernachtstraum erzählt. Der Overall wie die gesamte Ausstattung stammt von Edda Rosemann.

Foto: Festival Knechtsteden/Roos

Le Quatuor Romantique II

Gerade ist die erste CD des Quatuor Romantique erschienen, zu der ich den Booklettext beisteuern durfte. Es geht um Opern, die auf unterschiedliche Weise das Jenseits zum Thema haben, von Heinrich Marschners "Vampyr" über Meyerbeers "Robert le Diable" bis hin zu Korngolds "Die tote Stadt" und Richard Strauss' "Ariadne auf Naxos". Ganz besonders berührend ist eine romantische Fassung des ersten Satzes von Beethovens "Mondscheinsonate".

Hier kann man die CD bestellen: www.quatuor-romantique.de

Le Quatuor Romantique I

Es ist immer ein Riesenvergnügen, mit meinen Freunden vom Quatuor Romantique auf der Bühne zu stehen und Geschichten über zu unrecht vergessene Musik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zu erzählen. Aber selten zuvor war ein Konzert so schön wie der Nachmittag beim Festival Knechtsteden 2009. Das Ambiente im Klosterkreuzgang, ein wundervoller Spätsommertag – hier kam alles optimal zusammen.

Foto: Festival Knechtsteden/Roos

Hypochonder

Da ich unübersehbar leichte Anflüge von hypochondrischem Verhalten an den Tag lege und manchmal damit kokettiere, war ich ein idealer Protagonist für eine Dokumentation des NDR-Fernsehens von Kirsten Waschkau und Tilo Knops. Neben einigen tragischen Fällen war ich für die heitere Seite zuständig. Wer es sehen möchte, kann sich den Beitrag in der NDR-Mediathek unter der Sendungsrubrik „Das Leben“ anschauen. Dabei spielt die längste Passage in Knechtsteden beim Festival Alte Musik, dessen Leiter Hermann Max sich ebenfalls als hypochondrisch outet.

King Arthur

Im Festival Knechtsteden 2009 habe ich mit Hermann Max, dem Kleinen Konzert und der Rheinischen Kantorei  eine neue Version von Purcells „King Arthur“ aufgeführt. Statt der Dialoge habe ich den Abend moderiert, natürlich passend im Schottenkaro.

 Foto: Festival Knechtsteden/Roos

immer an der wand lang...

Wände haben es Edda Rosemann schon lange angetan. So hat sie Bahnhofstunnel bemalt (”In der besten Tradition von Andy Warhol”, wie der “Spiegel” schrieb) oder Türspione in Kästen montiert, durch die man auf imaginäre Bühnenbilder schaut. Sie malt, filmt, fotografiert und seit ziemlich vielen Jahren gestaltet sie mit mir Operninszenierungen. Im Dannenberger Museum im Waldemarturm haben wir uns nun im Herbst 2009 gemeinsam ans Werk gemacht, um mit einer Installation einen Blick durch die Ziegel zu werfen. Denn: "Neugier macht den Menschen aus. Und machmal wollen wir hinter die Kulissen schauen. So laufen wir immer an der Wand lang, bis sich ein Spalt auftut, durch den man blicken kann. Mal sehen. Was man so sieht...."

 

Selbstportrait Edda Rosemann

Der Raub der Mona Lisa

Für die prominente Geschichtsdoku-Reihe des ZDF „TERRA X“ habe ich mit meinem Bruder Michael und seiner Produktionsfirma HTTV die Geschichte des Diebstahls der Mona Lisa als aufwendige Verfilmung mit Reenactment erarbeitet. Auch eine kleine Rolle war für mich dabei: als Polizist, der den wahren Räuber verhaftet. Im August 2009 war die Erstausstrahlung zu sehen.

Le devin du village

Ein ganz großer Spaß war die Inszenierung von Rousseaus Oper „le devin du village“ mit dem spanischen Ensemble Le tendre amour und dem wunderbaren Straßentheatergenie Adrian Schvarzstein. Ich spielte einen arroganten Schloßbesitzer, der den armen Leuten aus dem Dorf verwehrt, aufzutreten. Doch ich werde überwältigt und muß gefesselt alles mit ansehen. Das Finale der styriarte 2009 war sensationell, inzwischen haben wir das Stück auch noch im Bad Kissinger Winterzauber, einer zugegeben etwas merkwürdigen Festivalreihe, aufgeführt.

Le devin du village, "Ankunft der Musikanten", Foto styriarte/Kmetitsch

Almirante

Ein Experiment: für die Capella Leopoldina habe ich eine Barockoper neu erfunden. Dazu habe ich bekannte Duette von Händel bis Bach mit neuen Rezitativen aneinandergebunden, die Rezitative wurden ins Italienische übersetzt und ganz klassisch vertont. Das klingt merkwürdig und ist es auch. Auf einer CD kann man sich das alles anhören.

www.phoenixedition.com/Almirante

 

Der Untergang der Titanic

Ein ebenso makaberes wie lustiges Spektakel war auf der styriarte 2008 zu erleben, wo das letzte Dinner auf der Titanic von einem Sternekoch nachgekocht und serviert wurde, dazu spielte ein Salonsensemble Musik aus dem Notenbuch der White Star Line. Und ich war der Erste Offizier, der stilvoll das Schiff erst auf den Eisberg und dann in den Untergang manövrierte.

Der Untergang der Titanic, Foto styriarte/Kmetitsch

Die Irrfahrten des Odysseus

Eine der witzigsten Überraschungen meiner bisherigen Karriere bescherte mir Maximilian Schell bei seiner Lesung aus der Odyssee in der styriarte 2008. Zwei Minuten vor seinem Auftritt überkamen ihn Zweifel, ob das Publikum auf der ausverkauften Schloßbergbühne so einen „alten Tobak“ wie den Homer überhaupt hören wolle. Ich konnte ihn schließlich überzeugen, aber zu dem Preis, mit auf die Bühne zu dürfen, um den Abend als „Sidekick“ zu sichern. Völlig unvorbereitet gelang uns ein außerordentlich kurzweiliger Abend – und schließlich kam sogar etwas Homer drin vor.

Die Irrfahrten des Odysseus auf der Grazer Schloßbergbühne, Foto styriarte/Kmetitsch

Radek

Die Oper Radek von Richard Dünser und mir, bei den Bregenzer Festspielen uraufgeführt, ist jetzt auch auf CD zu haben, in der "Edition Bregenzer Festspiele". U.a. bei jpc im Netz zu erwerben.

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